Sebastians Homerun

Von | 19-07-2010

Wir waren dabei, haben ihn gesehen und gehört!
Sebastian Vettel hat gestern, am 18 Juli 2010, in seiner Heimatstadt, Heppenheim, ein Gastspiel, Home Run, gegeben.
Neben Sebastian war auch Mattias Eckström, Chris Pfeiffer – Europa- und Weltmeister in Motorsport und Smudo (Rap und Autosport) dabei.
Es hat sehr viel Vorbereitungen gegeben, tausende Besucher wurden erwartet. Doch unsere Vorstellung hat bei Weitem das tatsächliche Bild nicht erreicht. 120 Tausend Fans haben sich in der Stadt versammelt – sechs mal so viel wie Heppenheimer Einwohner, auf der Autobahn war Stau von 15 Km., die Stadt war teilweise gesperrt.
Entlang der B3, ca 2 Km Rennstrecke, war kein Durchkommen. Die Fans haben schon zu frühen Stunden gute Sichtplätze belegt, manche mit Stühlen oder … Leitern.
Auf dem Parkhof – Zentrum des Geschehens – wurde Zelt für Gespräche, Interviews, Medien und VIP´s eingerichtet. Dort konnte man auch das Red Bull Auto sehen, Sebastians F-1 Boliden und Sebastian Vettel selbst (wenn man Glück hatte).
Wir sind weiter gegangen, haben gehofft, dass weiter etwas besser mit Platz wird. Irgendwo auf der Strecke haben wir Bekannte getroffen und sind dort im Baumschatten (!was für ein Glück) stehen geblieben, bis uns die Füße versagt haben.
Das Programm sollte um 12 Uhr anfangen, um zwei sollte dann Sebastian drei Runden drehen. Leider waren außer der Bühnen keine Lautsprecher und so haben wir keine Ansagen bekommen. Tausende Menschen haben gewartet und wussten nicht warum sich alles verzögert, warum später Pausen entstanden sind. Erst aus dem Internet haben wir erfahren, dass es mit dem Auto Probleme gegeben hat, es musste schnell repariert werden und es wurde etwas improvisiert.
Ein Hubschrauber hat alles aus der Luft gefilmt. Die Menschen haben alle möglichen ausgefallenen Plätze besetzt – Dächer, Gerüste, Bäume. Und am besten waren die Bewohner des Altenheimes St. Katharina (Bild 5) dran. Dort an der Kreuzung hat Sebastian seine berühmten Donuts gedreht, die wir später im TV gesehen haben und schwarze Spuren auf dem Asphalt werden uns noch eine Zeit lang an den Tag erinnern.
Wir haben Chris Pfeiffer mit seiner Maschine gesehen. Krach, Rauch und atemberaubende Akrobatik. Sollte man nicht nachmachen, Schade um Zähne und Nachbarzaun.
Sebastian ist zuerst auf einem Quad die ganze Strecke abgefahren, hat die Leute begrüßt, Autogramme gegeben. Er war selbst so überwältigt von dem Tag und erwartenden Fans, das er spontan selbst mit Handy Fotos gemacht hat. Damit hat er eine Welle Lachen und noch mehr Sympathie verdient. Am Vortag hat er doch Bedenken gehabt, ob genug Leute kommen… haha. Der Presse hat er auch seinen früheren stillen Traum verraten: er möchte einmal durch seine Stadt donnern. Das hat er auch gemacht indem er inoffiziell mit dem Boliden um 7:45 auf dem Markt um den Brunnen gefahren ist. Manche hat es aus dem Bett gerissen, manche haben doch etwas gewusst und warteten schon auf ihn. „Das war mein persönlicher Gruß an die Stadt“ – sagte er.
Das haben wir alles später aus dem TV, Internet und Presse erfahren.
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Vor Ort haben wir eine Runde Sebastian in Red Bull gesehen und gehört!!! Kreischen, Quietschen der Reifen, Blitz, Rauch – und vorbei. So schnell konnten wir nicht schauen, wie er um die Kurve weg war. Noch mal zurück. Wow!!!!!
Und dann wieder Pause, keine Informationen. Füße haben weh getan.
Ok, wir waren dabei.
Jetzt wollten wir uns nur noch setzen und ruhen. Am besten auf dem Markt.

Heute:
– in der Stadt: ein Thema, bei jung und alt, man vergleicht die Atmosphäre mit den Hessentagen im 2004
– Starkenburger Echo“ schreibt viel, Echo online hat Filme und Fotos. Weitere 60 000 Fans sind auf der Autobahn stecken geblieben.
– 1000 Menschen haben zum Hilfs- und Organisationstrupp gehört, meist ehrenamtlich
– den Heppenheimern bleiben tolle Erinnerungen!!!
– wir wünschen Sebastian, dass er Weltmeister wird und, dass er so normal und natürlich bleibt – eben ein Hepprumer Bub.

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