Als Ergänzung zum gestrigen Spaziergang, waren wir heute auf der gegenüber liegenden Seite von Lautertal, wo bei Hohenstein der legendäre zweite Riese gewohnt hat. Zwar sind schon paar Milliönchen Jahre vergangen und heute bewirft sich keiner mehr mit Steinen, aber wir wollten die letzte Spur vom ihm sehen, den Hohenstein.
Mitten im kleinen Wäldchen erhebt sich plötzlich aus der Erde ein einziger riesiger Felsmassiv. Faszinierend und einladend zum Klettern. Der Klettersport wird dort intensiv betrieben, daher auch der Nebenname – der Kletterfelsen. Heute konnten wir auch einen Mann dabei beobachten. Leider ist im Sommer ein tragischer Unglück passiert, ein junger Sportler ist tödlich abgestürzt.
Jurek hat nicht genug Kraft gehabt, um Steine zum Felsenmeer zu werfen, aber er hat mindestens versucht den Koloss in die Richtung zu bewegen. Auch ohne Erfolg. Aber auf dem Rückweg hat er einen schönen Pilz gefunden. Ich habe später noch einen Steinpilz entdeckt – und Jurek hat ihn mit viel Körpereinsatz und Engagement von der steilen Stelle geholt. In der Gegend wachsen viele Eßkastanienbäume. Große und Kleine haben dort die Maronen gesammelt, denn heiß aus dem Backofen, sind sie eine leckere Herbstnascherei.
Zufrieden, sind wir zum Hofgut Hohenstein zum Kaffee gegangen. Frühere Hofgebäuden wurden umgebaut und heute kann man im alten Kuhstall gut essen und trinken (zu christlichen Preisen: ein großes Stück vom sehr leckeren Bienenstich, Kaffee und Hefeweizen – 6,80€). Und wer Abenteuer sucht, kann im Heuboden übernachten. Wie die Bilder auf der Homepage zeigen, passt in eine mit Heu gefüllte Liegewiese, wohl eine ganze Busgruppe.
Servus Beate,
da habe ich nun zufällig ein schönes Blog aus der Region gefunden. Gemütlich hast du es hier. 😉
Der Tipp mit Hofgut Hohenstein ist klasse, dort schaut es interessant aus. Wir planen einen Ausflug nach HP im Dezember mit ca. 15-20 Leuten und auf der Taxiseite bist du verlinkt. Ich suche nämlich noch ein Taxi, dass uns vom Bahnhof zum Parkplatz der Burg bringt.
Viele Grüße aus Mannheim
Na, dann! viel Spaß. Die Gegend ist wirklich wunderschön, obwohl nicht so weit von Mannheim – aber doch sooooo anders.Ob im Dezember der Heuboden belagert wird? Aber mit paar Weihnachtsplätzchen und Glühwein könnte es auch gehen. Und nahe zusammenrücken!